Raus aus der Dispo-Falle
Mittwoch, 29.01.2020

Raus aus der Dispo-Falle

Fünf Tipps, wie Sie Ihre Finanzen in den Griff bekommen.

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Im Studium oder in der Ausbildung ist Geld eigentlich immer knapp. Gleichzeitig will man das Leben genießen – mit Konzerten und Partys, einer eigenen Wohnung, vielleicht einem Urlaub mit Freunden. Am Ende des Geldes ist deshalb oft noch viel Monat übrig, und schnell wird der Kontostand rot. Das ist nicht nur ziemlich unangenehm, sondern auch teuer. Grund dafür sind die hohen Zinsen für den sogenannten Dispositionskredit, kurz Dispo. Sie werden für jeden einzelnen Tag in den Miesen berechnet. Genau deshalb sollte der Dispo nur ein Notnagel sein, um eine kurzfristige Flaute in der Geldbörse zu überbrücken. Sich aber dauerhaft in den roten Zahlen zu bewegen kann die Schulden schnell in die Höhe treiben. Geld zu sparen und sich ein finanzielles Polster zu schaffen ist mit ein paar kleinen Tricks gar nicht schwer – auch mit wenig Geld. Unsere fünf Tipps zum Geldsparen:

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1. Einen Überblick über die Finanzen verschaffen

Die eigenen Ausgaben zu senken ist oft schneller gemacht, als mehr Geld zu verdienen – gerade in der Ausbildung oder im Studium. Deshalb sollte man sich unbedingt einen Überblick über seine Ausgaben verschaffen. Eine gute Möglichkeit dafür ist das gute alte Haushaltsbuch.

2. Ein Budget festlegen

Auf der einen Seite steht das Ausbildungsgehalt oder die Einkünfte zum Beispiel durch einen Nebenjob, Unterstützung von den Eltern, vielleicht noch BAföG. Auf der anderen Seite stehen die monatlichen „wichtigen“ Fixkosten für Miete, Versicherungen oder den Handyvertrag. Wer clever ist, plant direkt einen Posten „Sparen“ mit ein. Aus der Differenz ergibt sich das monatliche Budget für die eher „unwichtigen“ Ausgaben wie Ausgehen, Shopping und Freizeit.

3. Spontankäufe vermeiden

Ist das monatliche Budget schon überschritten, sollte man diszipliniert bleiben und sich fragen, ob es unbedingt jetzt die neuen Sneaker oder das coole Kleid sein muss oder ob man nicht ein paar Wochen warten oder vielleicht ganz darauf verzichten kann.

4. Geld sparen im Alltag

Es gibt unzählige Möglichkeiten, Geld zu sparen: das Schreiben von Einkaufslisten, konsequente Preisvergleiche oder möglichst wenig Zahlungen mit der Kreditkarte. An welchen Stellen Sie am besten sparen können, finden Sie schnell selbst heraus. Wer sich damit schwertut – auch hier hilft das Haushaltsbuch dabei, die größten Ausgaben zu erkennen.

5. Rücklagen bilden

Die Waschmaschine oder das Laptop kaputt? Unerwartete Kosten können überraschen. Daher sollten auch Studierende und Auszubildende für eine finanzielle Durststrecke vorsorgen und Rücklagen bilden. Eine Faustregel dabei: drei Monatsnettogehälter als Notgroschen auf dem Konto. Das klingt ziemlich schwer, gerade als junger Mensch, es lohnt sich aber.

Mit diesen Tipps fällt auch das langfristige Sparen viel leichter. So lässt sich nicht nur die defekte Waschmaschine finanzieren, sondern auch auf längere Sicht der eine oder andere Traum realisieren. Gerne helfen die Berater der genossenschaftlichen Banken bei der Suche nach der passenden Anlageform.

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