Morgen, morgen, nur nicht heute.
Mittwoch, 24.03.2021

Morgen, morgen, nur nicht heute.

Warum Sie das Thema Geldanlage nicht aufschieben sollten

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Praktisch sind sie ja: Diese kleinen bunten Notizzettel, die am Kühlschrank oder am Computer kleben. Sie erinnern uns an das, was wir uns vorgenommen haben. Manche Aufgaben gehen uns leicht von der Hand, weil wir sie gern erledigen. An andere Themen trauen wir uns nicht so recht heran. Wir schieben die Aufgaben so lange vor uns her, bis die Zettel, auf denen wir sie notiert haben, ihre Klebkraft verloren haben. Geht es Ihnen manchmal auch so? Vielleicht beim Thema Geldanlage? Wenn ja, dann wären Sie nicht allein. Viele Menschen beschäftigen sich ungern mit Geldangelegenheiten. In den vergangenen Monaten sind aber immer mehr Bundesbürger aktiv geworden. Was nehmen sich andere Anleger vor und wie setzen sie ihre Vorhaben um? Wir haben uns ein paar typische Notizzettel angeschaut.

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Notizzettel: Wir wollen Sparen

Wir wollen sparen

Konstantin (29) und Karo (28) sind bis über beide Ohren verliebt. Sie planen ihre Hochzeit und möchten zusammen sparen, um ihre gemeinsamen Pläne finanzieren zu können. Sie haben grob überschlagen und kalkuliert, dass sie zusammen im Monat 300,– Euro anlegen könnten. Die Anlage soll flexibel sein, da sind sich beide einig.

Diese Überlegungen entsprechen dem typischen Anlageverhalten der deutschen Bevölkerung. Laut einer Umfrage des Bankenverbands spart nämlich gut ein Drittel der Deutschen monatlich bis zu 100 Euro, ein Fünftel legt jeden Monat bis zu 200 Euro zurück und fast 20 Prozent sogar bis zu 500 Euro.

Karo arbeitet bei der Volksbank und hat ihren Freund vom Fondssparen überzeugt. Gleich am nächsten Tag kommt Konstantin zu Karo in die Bank. Gemeinsam mit einem Kollegen aus der Anlageberatung besprechen die beiden ihre Anlageziele und finden einen geeigneten Fonds für ihr Depot.

Notizzettel: Endlich für das Alter vorsorgen

Endlich für das Alter vorsorgen

Laut Statista haben nur rund 22 Prozent der Bevölkerung eine private Rentenversicherung, obwohl die meisten wissen, dass die gesetzliche Rente allein nicht mehr reichen wird. Auch Jette (42) kennt das Wort „Versorgungslücke“. Es ist für sie ebenfalls kein Geheimnis mehr, dass die Rente vom Staat für ihren Ruhestand nicht ausreichen wird. Und sie weiß: Je früher sie mit der Vorsorge beginnt, desto mehr wird sie sich im Alter leisten können. Seit über drei Jahren hat Jette schon vor, sich um ihre Altersvorsorge zu kümmern. Jetzt möchte sie keine Zeit mehr verlieren und zeitnah nach geeigneten Möglichkeiten Ausschau halten, um ihre Zukunft finanziell abzusichern. Morgen hat sie einen Termin bei ihrer Beraterin in der Bank. Sie hat auch bereits ausgerechnet, wie groß ihre Versorgungslücke ausfallen könnte, wenn sie jetzt nicht handelt. Jette freut sich, dass sie endlich den ersten Schritt in die richtige Richtung getan hat. 

Notizzettel: Sparbuch checken 

Sparbuch checken 

Tobias (30) hat einen leicht verblassten Zettel am Computer kleben. Auf dem steht: „Sparbuch checken“. Diesen Vorsatz hat er bereits vor über 12 Monaten aufgeschrieben. Das war in dem Moment, als ihm bewusst wurde, dass seine Geldanlage so gut wie keine Erträge mehr bringt.

Denn die Inflation zehrt bei den Null- oder Niedrigzinsen auf dem Sparbuch oder Festgeld das Ersparte langsam auf.

Vor etwas mehr als 12 Monaten hatten laut Statista noch über die Hälfte der Bundesbürger – wie Tobias – ein Sparbuch (55 Prozent). Mehr als ein Drittel legten einen Teil ihres Geldes in Festgeldanlagen (18 Prozent) und auf Tagesgeldkonten (18 Prozent) an. 10 Prozent hatten in Investmentfonds und 9 Prozent in Aktien investiert. Innerhalb nur eines Jahres veränderten aber viele Anleger ihren Anlagemix. So nutzen Ende 2020 bereits mehr als doppelt so viele (21 Prozent) Befragte Investmentfonds als Geldanlage. In Aktien investierten 16 Prozent, während ein Sparbuch nur noch bei 37 Prozent der Anleger zu finden war.

„Wenn nicht jetzt, wann dann?“, denkt Tobias und kramt sein Sparbuch aus dem Ordner „Privat“ hervor. Er macht sich auf den Weg zu seiner Bank, um sich beraten zu lassen.

Nicht verzetteln: Handeln!

Möchten auch Sie beim Thema Geldanlage aktiv werden? Ihr Anlageberater aus der genossenschaftlichen Bankengruppe unterstützt Sie dabei gern. 

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