Geld anlegen: Wofür und wie lange?
Mittwoch, 01.04.2020

Geld anlegen: Wofür und wie lange?

Sparziel und Anlagezeitraum sind wichtige Aspekte bei der Geldanlage.

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Ein neues Auto, der nächste Urlaub, die Altersvorsorge oder die eigenen vier Wände – es gibt ganz unterschiedliche Sparziele. Früher oder später stellen sich Anleger die Frage: Wie lange möchte oder muss ich das Geld investieren, um mir meine Wünsche zu erfüllen? Das gilt sowohl für eine Einmalanlage als auch für das regelmäßige Sparen. Die Anlagedauer ist ein wesentlicher Aspekt bei einer Geldanlage. Und Sparziel und Anlagedauer sollten zusammenpassen. Das heißt, wer für die Altersvorsorge spart, muss länger ansparen als jemand, der für den nächsten Urlaub Geld zurücklegt. Bei einem 30-jährigen Anleger sind das rund 35 Jahre.

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Welche Anlagedauer passt zu welchem Sparziel?

Es wird zwischen kurz-, mittel- und langfristiger Anlagedauer unterschieden. Eine kurzfristige Anlagestrategie bezieht sich auf einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren – zum Beispiel das Sparen für den neuen Fernseher oder die Urlaubsreise. Von mittelfristig ist in der Regel die Rede, wenn der Zeitraum zwischen zwei und sechs Jahren liegt. Beispiele hierfür sind die Hochzeit oder das neue Auto. Ab sechs Jahren spricht man schon von einer langfristigen Strategie: Darunter fallen neben der Altersvorsorge auch das Sparen für die Kinder oder Patenkinder und das Sparen für den Kauf einer Immobilie.

Der Zeitfaktor macht den Unterschied

Wer langfristig für größere Ziele spart, kann Schwankungen, die sogenannte Volatilität, aber auch Kurseinbrüche am Kapitalmarkt besser ausgleichen. Für private Anleger bedeutet das auch, dass sie die einmal gewählte Anlageform nicht andauernd im Blick haben müssen.

Investmentfonds eignen sich für die kurz-, mittel- oder langfristige Anlagedauer. Hier kann zwischen unterschiedlichen Produkten gewählt werden. Grundsätzlich kommen für einen längeren Anlagehorizont Aktienfonds infrage. Mittelfristig eher Renten-  oder Mischfonds. Für kurzfristige Anlagen passen Geldmarkt- oder Rentenfonds. Das gilt zunächst einmal grundsätzlich, kann aber je nach Risikoneigung anders aussehen. Wer seine Risikoneigung nicht kennt oder sich unsicher ist, kann das mit dem Risikoprofilcheck herausfinden. Fünf Fragen helfen bei der Wahl der passenden Anlageform.

Anleger, die regelmäßig kleine Beträge sparen möchten, können das mit einem Sparplan tun. Ab 25 Euro ist das monatlich schon möglich. Wer einen größeren Betrag anlegen möchte, kann den Anlageplaner nutzen. Ausgehend vom Geldbetrag, dem persönlichen Risikoprofil und der beabsichtigten Anlagedauer ermittelt der Anlageplaner einen passenden Mix aus unterschiedlichen Fondsarten.

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