Stock-Picking: Auf der Suche nach den Investmentperlen
Mittwoch, 08.05.2019

Stock-Picking: Auf der Suche nach den Investmentperlen

Das Vermögen im Portfolio breit zu streuen ist eine gute Idee. Es kommt aber auch auf die richtige Auswahl an.

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Erfahrene Börsianer sprechen oft vom „Stock-Picking“, wenn sie die gezielte Auswahl von Wertpapieren für ein Portfolio meinen. Dabei suchen sie intensiv nach einzelnen Investmentperlen aus dem zur Verfügung stehenden Angebot. Ziel ist es, Aktien, die Aussicht auf eine überdurchschnittliche Rendite bieten, ins Portfolio aufzunehmen.

Suchen, analysieren, entscheiden

Dabei gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen: Die einen suchen gezielt Papiere von Unternehmen, die ein vielversprechendes Geschäftsmodell haben und dabei günstig bewertet sind. Die anderen halten vor allem Ausschau nach Firmen, die ein großes Wachstumspotenzial besitzen, was sich positiv auf den Aktienkurs auswirken kann. Wieder andere kombinieren beides oder verfolgen andere Strategien.

Gleichzeitig ist es wichtig, mehrere solcher Unternehmen zu identifizieren, also das Portfolio breit zu streuen. Der Fachbegriff lautet Diversifikation. Wer jetzt denkt, je mehr Aktien ich in meinem Depot habe, desto besser, irrt sich. In der Wissenschaft gibt es viele Theorien und Modelle, die sich mit Diversifikation beschäftigen. Studien zufolge ist ein Depot breit aufgestellt, wenn es mehr als 45 Aktien enthält.

Es gibt Alternativen für Anleger

Es bedarf schon sehr vieler Informationen, um als Stock-Picker das komplexe Börsengeschehen zu überblicken und erfolgreich zu sein. Die richtige Auswahl ist eine Kunst, die viel Wissen und Erfahrung erfordert. Der Zeitfaktor ist ebenfalls zu berücksichtigen. Anleger haben aber die Möglichkeit, sich mit aktiv gemanagten Fonds der Expertise erfahrener Stock-Picker zu bedienen. Denn Portfoliomanager sind in beiden Disziplinen geschulte Experten: im Stock-Picking und in der Diversifikation. Sie verwalten in Investmentfonds eine Mischung aus sorgfältig gewählten Einzelinvestments.

Diese konzentrierte Strategie weist einige Vorteile auf: Ein Fondsmanager, der die Papiere von lediglich 50 oder 60 Unternehmen hält, hat einen deutlich tieferen Einblick in die Qualität der Unternehmen und kann daher ihre Geschäftsperspektiven auch besser prognostizieren. Portfoliomanager können sich so einen Informationsvorsprung erarbeiten und negative Ereignisse wie beispielsweise Gewinnwarnungen antizipieren.

Das Gute für Anleger: Sie können je nach Vorliebe zwischen unterschiedlichen Fonds wählen. Und mit Fondssparplänen auch schon ab 25 Euro im Monat.

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