Weihnachten in Zahlen
Mittwoch, 18.12.2019

Weihnachten in Zahlen

Spannende Fakten zu Traditionen, Geschenken, Essen und dem Wetter.

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Die Weihnachtszeit ist eine besinnliche Zeit. Aber auch die Zeit der Weihnachtsmärkte, Weihnachtseinkäufe und des guten Essens. Interessante Fakten und spannende Zahlen rund um Glühwein, Weihnachtsbäume und Co. haben wir zusammengefasst.

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Weihnachtsgeschenke

Über 50 Prozent der Deutschen kümmern sich bereits im November oder Anfang Dezember um die Weihnachtseinkäufe. Allerdings gaben auch 8 Prozent der Männer in einer Umfrage von Statista an, ihre Geschenke erst in der letzten Minute – also am 23. oder 24. Dezember –zu kaufen.

56 – das ist die Prozentzahl der Deutschen, die zu Weihnachten am liebsten Gutscheine oder Geld schenken. Darauf folgen Lebensmittel, Bücher, Spielwaren und Kleidung. Der Wert der Geschenke, die im Nachhinein wieder umgetauscht oder zurückgegeben werden, liegt übrigens jedes Jahr bei circa 617 Millionen Euro.

Der Onlinehandel gewinnt von Jahr zu Jahr mehr an Bedeutung. 73 Prozent der Deutschen kauften im letzten Jahr ihre Geschenke unter anderem online. Jedoch gingen viele zusätzlich noch in die Stadt, denn nur knapp darunter lagen mit 70 Prozent die Einkäufe in den lokalen Geschäften.

Insgesamt boomt das Weihnachtsgeschäft. Ob online oder offline, für Geschenke wird immer mehr Geld ausgegeben. Für ganze 475 Euro wollen die Deutschen dieses Jahr durchschnittlich Geschenke einkaufen. Zum Vergleich: Im Jahr 2013 lag der Betrag noch bei 397 Euro. Der Umsatz des Einzelhandels beträgt jährlich zur Weihnachtszeit rund 102,4 Milliarden Euro.

Weihnachtstraditionen

Die meisten, fast 70 Prozent, nannten die Zusammenkunft der Familie als einen der zwei wichtigsten Gründe, Weihnachten zu feiern. Ebenso gehören für viele die bunten Lichter, der Plätzchenduft und die weihnachtliche Musik einfach dazu. Nur 6 Prozent der Befragten gaben an, dass sie Weihnachten gar nicht feiern.

Der Weihnachtsbaum ist den Deutschen ebenso wichtig wie Plätzchen oder Geschenke. Daher ist auch die Nachfrage nach Nordmanntanne und Blaufichte weiterhin hoch. Laut Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger wurden in den letzten Jahren jeweils bis zu 25 Millionen Weihnachtsbäume verkauft. Der angeblich höchste Weihnachtsbaum steht übrigens in Dortmund und wird von 48.000 Lämpchen beleuchtet.

Weihnachtsessen

370 Gramm nimmt der deutsche Bürger durchschnittlich über Weihnachten an Körpergewicht zu. Das ist in Anbetracht des Angebots an Weihnachtsgebäck und Süßwaren gar nicht mal so viel: 145 Millionen Schokoweihnachtsmänner sowie Lebkuchen, Honigkuchen und Printen im Wert von 240 Millionen Euro werden jährlich produziert und an Weihnachten verspeist. Doch was kommt an Heiligabend und über die Weihnachtsfeiertage eigentlich auf den Tisch? Hier ist der Klassiker „Würstchen mit Kartoffelsalat“ immer noch ganz weit vorne. Es folgen der Weihnachtsbraten oder Raclette. Auch interessant: Über die Hälfte der Deutschen kocht an Weihnachten am liebsten selbst, und lediglich 38 Prozent gehen in ein Restaurant oder lassen sich bekochen.
Auch auf den Weihnachtsmärkten wird viel gegessen und getrunken. Nach wie vor der Verkaufsschlager: Glühwein. 75.000.000 Liter werden jährlich auf deutschen Weihnachtsmärkten verkauft und getrunken.

Weihnachtspost

3.500 Briefe erreichten die Poststelle in der Stadt Himmelstadt, als diese im Jahr 1986 zum „Weihnachtspostamt“ ernannt wurde. Hierhin und in viele weitere Poststellen können Kinder aus Deutschland und aus aller Welt Briefe an das Christkind schicken, die von fleißigen ehrenamtlichen Helfern beantwortet werden. 1994 lag die Zahl schon bei circa 30.000 Briefen, und im Jahr 2015 waren es bereits 81.000 Weihnachtsbriefe.

Wetterlage an Weihnachten

Viele hoffen jedes Jahr aufs Neue darauf: weiße Weihnachten. Dieser Wunsch bleibt meist unerfüllt. Genau 16 Mal gab es in den vergangenen 68 Jahren in Berlin Schneefall an den Weihnachtstagen. Selbst in München waren es gerade mal 25 weiße Weihnachtsfeste. Dieses Jahr sieht es für die Schneehasen unter uns wieder nicht so gut aus, die Chancen auf weiße Weihnachten reichen in Deutschland von 10 bis maximal 40 Prozent.

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