Wie sparen die Bundesbürger?
Mittwoch, 02.09.2020

Wie sparen die Bundesbürger?

Sparverhalten und Sparziele.

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Die Bundesbürger sind dafür bekannt, dass sie gerne sparen. Ist das wirklich so? Wer spart am meisten, und wofür wird eigentlich gespart?

Selbst in Zeiten niedriger Zinsen setzen die Deutschen weiterhin auf altbekannte Sparformen. Nach dem Sparbuch folgen das Tagesgeldkonto und Festgeld. Viele bewahren ihr Geld sogar zu Hause in einem Tresor oder unter der Matratze auf. Was sie dabei allerdings nicht bedenken, ist die Inflation. Durch niedrige Zinsen und eine stetige Erhöhung der Preise ist das Geld auf dem Sparbuch oder Tagesgeldkonto am Ende weniger wert.

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Welches Bundesland spart am meisten?

Beim Sparverhalten gibt es Unterschiede innerhalb Deutschlands. Die meisten Bundesbürger halten klassischerweise die Schwaben für die, die am meisten sparen. Laut Statista ist das auch tatsächlich so. Bei den regelmäßigen Sparern liegt Baden-Württemberg mit 73 Prozent auf dem ersten Platz, dicht gefolgt von Niedersachsen und Bremen mit 71 Prozent. Hessen und Thüringen liegen im Mittelfeld, wohingegen Mecklenburg-Vorpommern und Berlin die Schlusslichter sind, mit jeweils 61 und 58 Prozent regelmäßigen Sparern. Geht man danach, wie häufig nach Spartipps gegoogelt wird, liegt Hamburg vorne. Danach folgen Berlin, Nordrhein-Westfalen und Bayern.

Sparquote steigt

Im Jahr 2019 wurden 214 Milliarden Euro gespart – die Sparsumme lag mit 10,9 Prozent auf einem Rekordniveau. Und auch in turbulenten Zeiten wird gespart: Für das Jahr 2020 wird eine Erhöhung der Sparquote um 1,6 Prozent auf 12,5 Prozent erwartet. Das heißt 12,5 Prozent vom Nettoeinkommen werden voraussichtlich zur Seite gelegt.

Wofür wird gespart?

Da immer mehr gespart wird, liegt die Frage nahe, wofür das Geld eigentlich zur Seite gelegt wird. Vorrangiges Ziel ist die Altersvorsorge. Die Deutschen möchten sich nicht mehr alleine auf die gesetzliche Rente verlassen. Das Sparziel „Konsum und Anschaffungen“ ist in den letzten Jahren etwas zurückgegangen, liegt aber immer noch an zweiter Stelle. Darauf folgen der Erwerb oder die Renovierung von Wohneigentum, die Kapitalanlage und die Ausbildung der Kinder. Einen Unterschied der Sparmotive gibt es zwischen den Geschlechtern, wie eine Statista-Umfrage zeigt. Mit 70 Prozent gaben 5 Prozent mehr Frauen als Männer an, dass ein finanzielles Polster ihnen ein Gefühl von Sicherheit gibt. Dafür sagten etwas mehr Männer, dass eine gewisse Spargrundlage für ein Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit sorgt. Insgesamt legen Frauen mehr Wert auf Sicherheit und sind seltener bereit, bei der Geldanlage ein Risiko einzugehen.

Schaut man auf die Zinsentwicklung der letzten Jahre, ist es sinnvoll, auf eine zeitgemäße Form des Sparens zu setzen. Eine davon sind Investmentfonds. Schon ab 25 Euro im Monat können Sie so für Ihr persönliches Sparziel sparen und in einen Fondssparplan einzahlen. Ihr Bankberater unterstützt Sie und hilft Ihnen bei der Suche nach dem passenden Fonds.

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