Sechs spannende Weihnachtsjobs
Mittwoch, 27.11.2019

Sechs spannende Weihnachtsjobs

Wie sich bis zum Fest noch etwas verdienen lässt.

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Adventszeit, stille Zeit? Mitnichten. Der Einzelhandel brummt. In den Onlinehops gehen die Bestellungen durch die Decke. Unmengen an Geschenken müssen verpackt und verschickt, etliche Weihnachtsbäume von Weihnachtsaushilfen transportfähig gemacht werden. Und auf den unzähligen Weihnachtsmärkten gehen literweise Glühwein und tonnenweise Bratwürste über die Theke. Egal ob auf einem Weihnachtsmarkt in Hamburg, Berlin oder in Frankfurt, für das Weihnachtsgeschäft ist vielerorts personelle Verstärkung nötig: ein guter Zeitpunkt für Studenten, um vor dem Jahreswechsel noch etwas Geld in die Kasse zu holen. Wir stellen Weihnachtsjobs für unterschiedliche Talente vor.

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Für Entertainer: Weihnachtsmann, Engel

Auf Weihnachtsfeiern oder -märkten, in Schulen, Familien, Krankenhäusern, Betrieben, Altenheimen oder für Verkaufsaktionen – Weihnachtsmänner und Engel sind im Dezember stark gefragt. Wer gerne mal in eine andere Rolle schlüpfen und dabei als Aushilfe zu Weihnachten noch Geld verdienen will, kann sich dafür ab Ende Oktober bei Weihnachtsagenturen oder den Studentenwerken bewerben. Arbeitskleidung und Utensilien werden in der Regel vom Arbeitgeber gestellt.

Für Handfeste: Weihnachtsbaumverkäufer, Lageraushilfe

Für viele ein absolutes Muss zum Fest: der Weihnachtsbaum. 30 Millionen des traditionellen Grüns wanderten vergangenes Jahr in die deutschen Haushalte – ein Rekordhoch. Damit Nordmanntanne oder Fichte an den Mann und die Frau gebracht werden kann, braucht es allerorts standfeste Weihnachtsaushilfen für den Verkauf, die Regen, Schnee und Kälte trotzen können. Wer es wärmer mag, kann im Lager von Einzel- oder Onlinehandel als Aushilfe zu Weihnachten arbeiten, wo in der Vorweihnachtszeit verstärkt Waren angenommen, eingebucht und bewegt werden müssen. Und für die Millionen Pakete, die rechtzeitig täglich durch die Republik befördert werden, entstehen nicht nur bei der Post, in Versandhäusern, bei Onlinehändlern und anderen Paketzustellern jedes Jahr Weihnachtsjobs.

Für Geschickte: Geschenkeverpacker, Produktionsassistent

Damit die gekauften Waren schön verpackt unter dem Weihnachtsbaum liegen, bieten viele Geschäfte ihren Kunden einen kostenlosen Einpackservice an. Hier sind fleißige „Wichtel“ gefragt, die geschickt und flink mit Papier, Schere und Geschenkbändern hantieren können. Wer es noch handwerklicher möchte, kann sich beispielweise bei Digitaldruckdienstleistern umsehen. Da vor Weihnachten Hochsaison für Poster, Fotobücher, Fotokalender und bedruckte Textilien ist, suchen diese als Weihnachtsjobs neben Verpackungshelfern oft auch Unterstützung beim Schneiden, Einschweißen, Rahmen, Bedrucken und Etikettieren.

Für Sprachgewandte: Verkäufer, Verkaufsassistent, Promoter

Um die vorweihnachtliche Kundenflut unter anderem in Boutiquen, Kaufhäusern, großen Handelsketten, Parfümerien, Feinkostläden und Schokolaterien zu bewältigen, stellt der Einzelhandel oft zusätzliche Verkäufer oder Verkaufsassistenten ein. Sie sollen aktiv Kunden ansprechen, beraten, informieren, das Kassenpersonal unterstützen oder selbst die Kasse führen. Ebenso wie Kunsthandwerker für ihre Stände auf dem Weihnachtsmarkt oftmals Verkaufshilfen suchen. Große Spielwarenhersteller oder Spielwarenabteilungen in Kaufhäusern sowie Elektrofachgeschäfte bieten jetzt auch verstärkt Weihnachtsjobs an, um über beliebte Spielsachen zu informieren oder die neuesten technischen Highlights zu präsentieren.

Für Gesellige: Ausschankhilfe, Service-/Buffetkraft, Garderobenhilfe, Einlasskontrolleur

Firmenweihnachtsfeiern, festliche Bankette – in der Vorweihnachtszeit wird geschlemmt, getrunken und gefeiert, was das Zeug hält. Gastronomie, Eventagenturen und Cateringservices laufen auf Hochtouren. Sie brauchen Weihnachtsaushilfen im Ausschank für die Bar oder den Glühwein- und Punschstand. Zudem sind Buffetkräfte gefragt, die Essen ausgeben, und Servicekräfte, die die oftmals aufwendigen Menüs servieren. Garderobenhilfen kümmern sich um die Verwahrung von Mänteln, und Einlasskontrolleure prüfen die Gästelisten und begrüßen die Neuankömmlinge.

Für Organisierte: Kommissionierer/Verpackungshelfer, Paketsortierer, Retourenhelfer

Damit die Weihnachtsbestellungen im Online- und Versandhandel auch beim Kunden landen, bedarf es einer reibungslos funktionierenden Logistik. Kommissionierer sammeln, sortieren, stellen die Waren mit den entsprechenden Dokumenten zusammen und verpacken sie sachgemäß und versandtauglich. Paketsortierer verladen die Pakete, übergeben sie dem Versand und stellen sicher, dass sie auf die richtige Reise gehen. Jede Menge Arbeit zu Weihnachten. Weil viele Waren wieder zurückgeschickt werden, sind auch Retourenhelfer gefragt. Sie wickeln Rücksendungen und Reklamationen ab, prüfen sie auf Unversehrtheit und Vollständigkeit, weisen Ersatzlieferungen an, erstellen Gutschriften und buchen Waren zurück.

Checkliste für den Weihnachtsjob

 

Welche Branchen bieten vor dem Fest die meisten Weihnachtsjobs?
Versanddienstleister, Einzelhandel, Onlinehandel, Logistik, Gastronomie, Eventbranche/Veranstalter


Wie sieht das Beschäftigungsverhältnis aus?
Meist Minijobs (Verdienst bis maximal 450 Euro im Monat, Rentenversicherungspflicht, aber Befreiung möglich), auch kurzfristige Beschäftigungen (auf längstens drei Monate oder 70 Tage im Kalenderjahr beschränkt, sozialversicherungsfrei)


Wie gestaltet sich die Arbeitszeit?
Große Flexibilität ist gefragt, häufig muss auch in den frühen Morgenstunden oder nachts gearbeitet werden.


Wie hoch ist der Verdienst?
Die Verdienstmöglichkeiten variieren je nach Weihnachtsjob. Weihnachtsmänner verdienen etwa zwischen 20 und 30 Euro in der Stunde. Ansonsten wird in der Regel für eine Aushilfe zu Weihnachten um die 10 Euro pro Stunde gezahlt. Im Verkauf kann es zusätzlich eine Verkaufsprovision oder einen Mitarbeiterrabatt geben.


Wann sollte man sich bewerben?
Bestenfalls Ende Oktober, Anfang November. Zahlreiche Angebote finden sich online, in Lokalzeitungen oder lassen sich beim Geschäft um die Ecke erfragen.

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