Endlich Sommerferien!
Mittwoch, 19.06.2019

Endlich Sommerferien!

Das Schuljahr ist fast vorbei. Das Einzige, was unsere Kinder von den lang ersehnten Sommerferien trennt, ist die Zeugnisausgabe.

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Werden die Noten besser oder schlechter ausfallen als gedacht? Und wenn das Zeugnis nicht so aussieht wie gewünscht: Wie können Eltern ihre Kinder motivieren, bessere Noten zu schreiben?

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Gute Leistung wird belohnt

Ob gute Noten belohnt werden sollten oder nicht, liegt natürlich im Ermessen der Eltern. Rund 61 Prozent aller Eltern geben in einer Umfrage von Statista im Jahr 2019 an, ihre Kinder ab und zu bei guten Noten zu belohnen. Immerhin 21 Prozent belohnen ihre Kinder für jede gute Note. Dabei geht der Trend klar hin zu Geld: Ganze 42 Prozent aller Belohnungen für gute Noten sind Geldgeschenke, oft auch von der näheren Verwandtschaft.

Geld als Motivation?

Doch macht es langfristig gesehen Sinn, den Kindern Geld für gute Noten zu geben? Ein Geldschein für eine Eins oder Zwei ist ein eher unpersönliches Geschenk und auch nicht besonders nachhaltig. Das Geld ist schnell ausgegeben und die Belohnung wieder vergessen. Außerdem besteht die Gefahr, dass die Kinder am Ende nur noch für die Belohnung lernen und nicht mehr für die eigene Ausbildung. Daher gilt: Das Lob der Eltern und anerkennende Worte für gute Schulnoten sind oft viel mehr wert als ein Geldgeschenk. Das soll jedoch nicht heißen, dass Belohnungen generell eine schlechte Sache sind. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Ausflug in den Zoo oder ins Kino für ein gutes Zeugnis?

Wussten Sie schon?

Seit dem 18. Jahrhundert gibt es Schulzeugnisse, die mit den heutigen vergleichbar sind. Damals gab es allerdings nur Zeugnisse auf Nachfrage, wenn die Schüler die Schule verließen, und man musste dafür bezahlen. Die Note Sechs (ungenügend) wurde sogar erst im Jahr 1938 in Deutschland eingeführt, vorher gab es meist ein fünfstufiges System.

Lernen mit dem Taschengeld

Viele Eltern nehmen das neue Schuljahr außerdem zum Anlass, das Taschengeld zu erhöhen. Gute Noten im Zeugnis sind ein gutes Argument für eine Taschengelderhöhung, und die Aussicht auf mehr Taschengeld sorgt ebenfalls für mehr Motivation. Wie geht man generell an das Thema Taschengeld heran? Das regelmäßige Taschengeld bringt Kindern den richtigen Umgang mit Geld bei. Wichtig hierbei ist, dass Kinder frei über ihr Geld verfügen können. Sie sollen lernen, dass sie ihr Taschengeld für kleinere Anschaffungen sparen und ausgeben können, wie zum Beispiel für ein Kuscheltier oder Pokémon-Karten oder später für Kinokarten oder ein neues Videospiel. Darüber hinaus sollen sie verstehen, dass das Geld nur einmal ausgegeben werden kann und sie sich danach bis zum nächsten Taschengeld gedulden müssen.

Was kostet das Großwerden?

Klar ist, dass nur die wenigsten Kinder das Taschengeld wirklich „für später“ sparen werden. Hier sind die Eltern gefragt. Mit über 130.000 Euro muss man laut Statistischem Bundesamt alleine für die Konsumausgaben eines Einzelkinds bis zum 18. Geburtstag rechnen. Wird danach noch studiert, kommen nach einer Studie des Ifo-Instituts im Auftrag von Union Investment noch einmal 30.000 Euro dazu. Das ergibt zusammen eine Summe von rund 160.000 Euro. Es zeigt sich also, dass es für Eltern durchaus sinnvoll ist, rechtzeitig an die finanzielle Zukunft der eigenen Kinder zu denken und vorzusorgen.

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