Das kostbare Nass
Mittwoch, 17.07.2019

Das kostbare Nass

Fünf Tipps für einen umweltschonenden und kostensparenden Umgang mit Trinkwasser.

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Sauberes Trinkwasser ist ein wertvolles Gut und in vielen Ländern eine knappe Ressource. In Deutschland ist der Wasserpreis dagegen mit durchschnittlich 0,2 Cent pro Liter geradezu günstig. Experten gehen angesichts der weltweit schwierigen Verfügbarkeit und sinkender Grundwasserpegel davon aus, dass Wasser in Zukunft auch hierzulande teurer wird. Ein bewusster Umgang im Verbrauch schont also nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel. Dabei helfen Ihnen diese fünf Tipps.

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1. Duschen statt baden

Eine Badewanne fasst durchschnittlich 150 Liter. Beim Duschen verbrauchen Durchschnittsbürger nur circa 80 Liter. Noch sparsamer wird es, wenn der Duschkopf eine Wassersparfunktion besitzt – das verringert den Wasserdurchfluss um die Hälfte. Eine vierköpfige Familie kann so bis zu 200 Euro im Jahr sparen.

2. Wasser nicht einfach durchrauschen lassen

Ein Durchflussbegrenzer für den Wasserhahn mischt dem Wasser Luft bei. Ergebnis: 50 Prozent weniger Wasser – und entsprechend auch weniger Kosten. Eine vierköpfige Familie spart so jährlich bis zu 47.500 Liter Wasser oder umgerechnet rund 95 Euro im Jahr.

3. Spülmaschine statt Handwäsche

Geschirr schnell mit der Hand spülen? Lieber nicht: Eine sparsame, voll beladene Geschirrspülmaschine verbraucht im Durchschnitt 50 Prozent weniger Wasser und 28 Prozent weniger Energie als das Spülen per Hand. Eine Geschirrspülmaschine benötigt etwa 15 Liter Wasser pro Spülgang. Wenn die Spülmaschine nur dann läuft, wenn sie wirklich voll ist, spart ein Vier-Personen-Haushalt pro Jahr rund 11 Euro. Für ein neues Gerät mit höherer Effizienzklasse darf gerne ein bisschen mehr Geld ausgegeben werden – durch die Ersparnis bei den laufenden Kosten für Strom und Wasser rentiert sich die Investition.

4. Keine Kurzwäsche

Mal schnell das Lieblingsoberteil im Kurzwaschgang waschen? Besser warten, bis die Waschmaschine voll ist und dann bei niedrigeren Temperaturen (zum Beispiel bei 40 statt 60 Grad) den längeren Waschgang wählen. Das hilft, möglichst viel von dem wertvollen Nass zu sparen. Immerhin: 160 Waschgänge bei 40 statt 60 Grad bedeuten am Jahresende um die 110 Euro mehr im Geldbeutel.

Wasser und Geld sparen

Anstatt das Geld die Abwasserleitung hinunterrauschen zu lassen, kann es sinnvoll angelegt werden. Zum Beispiel in einen Fondssparplan. Dafür genügen bereits 25 Euro im Monat.

5. Reparaturen nicht aufschieben

Leckende Wasserhähne summieren sich. Schon ein Tropfen pro Sekunde ergibt nach 5,5 Stunden rund ein Liter Wasser. Rein rechnerisch sind das 1.593 Liter im Jahr. Mit einer neuen Dichtung und wenigen Handgriffen können so noch einmal rund 3 Euro pro repariertem Wasserhahn im Jahr gespart werden.

Ein sorgsamer und bewusster Umgang mit der Ressource Wasser bringt viele Vorteile. Bereits kleine Verhaltensänderungen und ein paar einfache technische Lösungen können hierbei eine Menge – sowohl finanziell als auch für die Umwelt – bewirken.

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